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Altkleidercontainer

Gibt es überhaupt legale Altkleidercontainer?

Ja, die gibt es. Sie sind in Berlin jedoch in der deutlichen Minderheit, die meisten Container sind illegal aufgestellt. Die Bezirksverordnetenversammlung hat 2011 beschlossen, dass keine Genehmigungen mehr für das Aufstellen von Altkleidercontainern erteilt werden. In Tempelhof-Schöneberg stehen also keine Container mit Sammel- und Aufstellgenehmigungen mehr. In vielen Fällen werden die Kleidungsstücke profitabel verkauft und kommen nicht Bedürftigen zugute.

Warum werden illegale Container nicht abgeräumt?

Altkleidercontainer, die auf die Straße gestellt werden, sind Eigentum der Firma, man kann sie deshalb nicht einfach wegnehmen. Die Verwaltung muss der Firma erst schreiben, dass sie den Container innerhalb von zwei Wochen selbst wegnehmen muss. Manchmal schieben die Firmen die Container dann nur ein paar Meter weiter, dann muss der Firma wieder neu geschrieben werden, das dauert dann sehr lange.

Bleibt der Container einfach weiter stehen, wird ab jetzt die BSR den Container wegräumen. Danach wird er bei der BSR gelagert. Denn die Firma muss die Chance haben, den Container wieder zu bekommen. Wird der Container nicht abgeholt, behält ihn die BSR, so kann er nicht wieder neu aufgestellt werden.   

Wenn genug Personal da ist, sollen mit der BSR so oft wie möglich Altkleidercontainer abgeräumt werden. Es wird immer Firmen geben, die trotzdem Container aufstellen, aber mit dieser neuen Methode wird es deutlich weniger Container auf den Straßen geben.

Warum verschwindet mancher Container trotzdem nicht?

Der Bezirk kann nur aktiv werden, wenn die Behältnisse auf öffentlichem Straßenland (Ordnungsamt) oder in öffentlichen Grünanlagen (Grünflächenamt) stehen. Manche gleichermaßen dubiose wie auch findige Anbieter stellen ihre Container daher vermehrt auf Privatgrundstücken ab. Die Besitzer müssen dann selbst aktiv werden. Ist der Eigentümer eine Wohnungsbaugesellschaft, ein Amt oder ein Einkaufscenter, dann empfiehlt sich ein Hinweis an die entsprechende Verwaltung.

Wo kann ich ohne Bedenken Kleidung spenden?

Wer ganz sicher gehen will nutzt Kleiderkammern oder fragt beispielsweise in Unterkünften für Geflüchtete nach konkretem Bedarf.

Kleiderkammern betreiben z.B. die Diakonie (Rubensstraße 87), die AWO (Osdorferstraße 121), die Caritas (Residenzstraße 90), die Stadtmission (Lehrter Straße 68) oder auch das DRK (Ebersstraße 80). Online lassen sich mit einer einfachen Suche jedoch auch zahlreiche andere Stellen in Ihrer Nähe finden.

 

Öffnungszeiten

 

Ehrenamtliche Arbeitsrechtsberatung

Eine unabhängige und kostenfreie Arbeitsrechtsberatung im Wahlkreisbüro findet monatlich am 4. Donnerstag im Monat von 16 bis 17 Uhr  mit Rechtsanwalt Edmund Fleck statt.

Anmeldung erwünscht: persönlich im Wahlkreisbüro oder per Email an anmeldung(at)dilek-kolat.com.